Montag bis Freitag
08:00 - 12:00 Uhr
13:00 - 18:00 Uhr
Samstag
09:00 - 13:00 Uhr
Birkenhof-Brennerei GmbH
Auf dem Birkenhof
57647 Nistertal
Tel.: 0 26 61 - 98 204-0
Fax: 0 26 61 - 98 204-10
Email: info@birkenhof-brennerei.de
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Einer der wenigen deutschen Whiskys wird bei der Birkenhof Brennerei im Westerwald erzeugt und trägt den verheißungsvollen Namen "Fading Hill", was in etwa mit "dahinschwindender Berg" übersetzt werden kann. Der schottische Whiskyexperte Charles MacLean schwärmt: "Er ist exzellent. Ein gut gemachter, attraktiver Whisky. Außergewöhnlich rund und filigran im Geschmack." Es dominieren voluminöse Getreidenoten hinter denen sanfte Spuren von Vanille, Rosinen und Zitrusfrüchten drängeln, zarte Röstaromen bleiben in angenehmster Erinnerung und wecken die Vorfreude auf die nächste Begegnung.
Der erste Fading Hill der Birkenhof Brennerei wurde 2002 destilliert - aus 90 % langsam gewachsenem Roggen, 10 % Darrmalz und kristallklarem Quellwasser aus dem Westerwald sowie mit viel Leidenschaft, Sorgfalt und brennender Neugier seitens der Destillierenden. Als der in einem spanischen Sherryfass zur Reifung eingelagerte Whisky No. 1 drei Jahre alt war, löste die sich langsam verbreitende Kunde von seiner Existenz eine stetig wachsende Nachfrage aus. Nach fünfeinhalb Jahren Reifezeit, am 8. April 2008, wurde der erste Fading Hill abgefüllt und sein Alkoholgehalt von 60,2 % bei der Verkostung auf einen Wert von 45,7 % herabgesetzt, da sich die Harmonie zwischen den getreidigen Anteilen und den Sherrynoten aus dem Fass bei dieser Volumenzahl am ausgewogensten erwies. Unverschnitten, leicht gefiltert und natürlich ungefärbt ergab das Destillat eine limitierte Auflage von 870 schnell vergriffenen Flaschen. Aufgrund des großen Erfolges wird auf dem Birkenhof seit 2005 in regelmäßigen Abständen Whisky destilliert und in Sachen Getreide- sowie Fassauswahl ständig Neues ausprobiert, um den Destillaten ein möglichst hohes Maß an Exotik angedeihen zu lassen.
Ein naturbelassener Karton, puristisch, natürlich und unverschnörkelt, wie das Produkt selbst, dass bei dieser Verpackung absolut im Mittelpunkt steht.
Selbstverständlich kann auch die ästhetische und sinnliche Verpackung mit dem vorzüglichen Inhalt Schritt halten, was die Nominierung beim Verpackungswettbewerb 2008 des Deutschen Verpackungsinstitutes e.V. eindeutig unterstreicht. Ein naturbelassener Karton ohne Farbe, ohne Lackierung, ohne Riemen oder Tragegriffe lässt die Flasche frei im Raum stehen, fehlende Ablenkungen wie Logo, Schriftzug oder Internetadresse
Seine Entstehung verdankt der Fading Hill einem der Whiskypäpste, dem mittlerweile leider verstorbenen Michael Jackson aus London. Dieser war bei einer Verkostung des Aventinus-Weizenbierbrandes von Schneider Weisse hellauf begeistert und schärfte mit seiner Euphorie im Hause Birkenhof das Bewusstsein für die Ähnlichkeit zwischen Whisky und den bei Birkenhof ohnehin produzierten Bierbränden. Damit war die Idee geboren, einen Whisky zu kreieren. Sein verschiedenste Assoziationen weckender Name ist eine Hommage an das Hügelmassiv Stöffel im Westerwald, das von 1896 an für den Basaltabbau genutzt wurde. Heutzutage dokumentiert der nur einen Kilometer von der Brennerei entfernt gelegene Stöffel in seiner Eigenschaft als Industriedenkmal und Fossillagerstätte eindrucksvoll mehr als 100 Jahre Industriegeschichte im Westerwald.
Ein Blick hinter die Kulissen der Westerwälder Whiskydestillerie verspricht Vorfreude. Vorfreude auf klassische Malts (in Amerikanischer - Französischer Eiche und in Bourbonfässern) und Rywhisky im Sherryfass, eine Wiederholung des Fading Hill No.1. Diese beiden Kategorien werden jedes Jahr neu einemaischt, destilliert und eingelagert. Sie stellen die Haupt-Geschmacksrichtung von Fading Hill dar.
Wir lieben es zu experimentieren - was außerdem noch in unseren Fässern lagert: Ein Bio-Dinkel-Whisky in einem Portweinfass von Niepoort, ein Brotwhisky, der in Cognacfässern reift und in Zusammenarbeit mit der Westerwaldbrauerei in Hachenburg ein Whisky aus Bierwürze, also geleutertes Malt, dass bei Birkenhof vergoren und dann abdestilliert wurde (erstmals im Sommer 2008 und wiederholt im Sommer 2009). Dieses vielversprechende Destillat lagert in Bourbonfässern und in French Oak.
Neu im Herbst 2009 eingelagert wurde ein Maltwhisky in Spätburgunderfässer (Pinot Noir) von der Ahr.